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Amtsgericht Starnberg: Mann will sich Verhaftung durch die Polizei entziehen

Die Ermittlungsgruppe der Starnberger Polizeiinspektion fahndet seit mehreren Wochen nach einem 63jährigen Mann, der im Landkreis Starnberg mehrfach als Einmietbetrüger und Mietnomade in Erscheinung getreten war und zudem noch mehrere Warenkreditbetrugsdelikte begangen hatte. Der im Starnberger Landkreis aufhältliche Mann hat sich dabei wiederholt unter Vorlage gefälschter Nachweise als pensionierter Pilot einer großen deutschen Airline ausgegeben und Vermietern ein monatliches Einkommen in Höhe von bis zu 7.000 Euro vorgespiegelt. Diese vermeintliche Liquidität nutze er zu seinen Gunsten aus, um die Zuschläge für die von ihm letztendlich angemieteten Wohnungen zu erhalten und den Verzicht einer Kautionszahlung zu erreichen. Den betroffenen Vermietern ist dabei ein finanzieller Schaden in Höhe von jeweils mehreren Monatsmieten entstanden. Gezahlt hat der Mann nämlich grundsätzlich nicht. Sein tatsächlicher Aufenthaltsort war unbekannt.



Am gestrigen Mittwoch verhandelte das Amtsgericht Starnberg im Rahmen einer zivilrechtlichen Klage gegen den Mann. Im Anschluss an die Verhandlung stellten sich die zivilgekleideten Ermittlungsbeamten dem Mann vor und erklärtem ihm den Untersuchungshaftbefehl der Münchner Staatsanwaltschaft, der in Folge seiner begangenen Delikte erlassen wurde. Da der Mann vorgab, gesundheitlich in keiner guten Verfassung zu sein, und aufgrund der öffentlichen Wirkung für den Mann, verzichteten die Beamten aus Gründen der Verhältnismäßigkeit auf das Anlegen von Handschellen bei dem 63jährigen. Vor dem Gerichtsgebäude stieg der Mann zunächst halb in das Dienstfahrzeug ein, weigerte sich dann jedoch, auf dem Rücksitz Platz zu nehmen. Als die Beamten den Mann im Anschluss nach beharrlicher Weigerung mit körperlicher Kraft in das Fahrzeug schieben wollten, klagte er sogleich über ein altes Rückenleiden und bat darum, doch selbst einsteigen zu dürfen. Im Moment, als die Beamtem von ihm abließen, kehrten seine körperlichen Kräfte auf eigentümliche Weise zurück und er rannte vom Streifenwagen in Richtung Amtsgerichtsgebäude davon. Als er bemerkte, dass die Beamten ihn zu Fuß einholen werden, ließ er sich ohne äußerliche Einwirkung wiederum unvermittelt schreiend zu Boden fallen. Dabei verletzte er sich am Knie, leistete den Beamten jedoch noch massiven körperlichen Widerstand, so dass diese Unterstützung zweier Justizwachtmeister aus dem Gerichtsgebäude bekamen.



Die im Anschluss begonnene Odyssee des Mannes dauert bis heute an. Nach einer ärztlichen Versorgung im Starnberger Klinikum sollte er in die Justizvollzugsanstalt München verbracht werden. Im Starnberger Klinikum äußerte der Mann jedoch immer weitere Krankheitssymptome, so dass er zur weiteren Untersuchung in die Unfallklinik Murnau gebracht wurde und dort für seine Untersuchungen die Nacht verbrachte. Heute Nachmittag soll er von dort in die Münchner Justizvollzuganstalt überstellt werden. Der Mann wird seit seiner Verhaftung im Amtsgericht ununterbrochen durch Polizeibeamte bewacht.



Durch die körperliche Gegenwehr nach seinem Fluchtversuch hat er sich erneut strafbar gemacht, wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Polizei Starnberg | Bei uns veröffentlicht am 11.07.2014


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