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Ehrenamtliche Retter der BRK-Bereitschaft Starnberg ziehen Bilanz für 2009

Starnberg (KOH) - 2009 war ein ereignisreiches Jahr für die BRKler in Starnberg. Auf der Jahreshauptversammlung der BRK-Bereitschaft Starnberg gab es daher einiges zu berichten.

Markus Grasl, Kreisbereitschaftsleiter des Starnberger BRK, zog vor zahlreichen Mitgliedern und Gästen Bilanz über die Arbeit der knapp 100 ehrenamtlichen Retter der Starnberger Bereitschaft im Jahr 2009. Diese bildet zusammen mit 6 weiteren Bereitschaften im Landkreis das Rückgrat der Ehrenamtlichen des BRK im Rettungsdienst und Katastrophenschutz und mit ihrer Gründung 1911 begann das BRK im Landkreis Starnberg erstmals tätig zu werden.

Die BRKler sind seither vielfach aktiv. Und dies das ganze Jahr über und rund um die Uhr. Insgesamt rund 280 mal wurden die Starnberger Einsatzkräfte von der integrierten Leitstelle in Fürstenfeldbruck im vergangenen Jahr alarmiert. Entgegen dem sonstigen Trend war die Einsatzfrequenz in den kalten Monaten 2009 höher als in den Sommermonaten.

Ein drittel aller Einsätze mussten die Ehrenamtlichen zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens leisten. Häufig auch bei Einsätzen unter der Woche, nach denen die Helfer dann im Anschluß wieder ihrer "normalen" hauptberuflichen Tätigkeit nachgehen mussten. Anders als in anderen öffentlichen Ämtern leisten die BRKler diese wichtige Aufgabe im Rettungsdienst rein ehrenamtlich. Das heisst, ihnen steht kein Lohnersatz zu, wenn sie untertags wegen eines lebensrettenden Einsatzes ihre Arbeitsstelle verlassen.

Und was die hochqualifizierten Helfer bei ihren Einsätzen so erwartet, ist vielfältig. Grasl zählte beispielhaft eine Reihe von außergewöhnlichen Einsätzen auf.

So kam es im Januar zu zahlreichen Eiseinbrüchen auf den westlichen Seen des Landkreises, wo es galt, eingebrochene Personen zu retten und eingesetzte Rettungskräfte abzusichern. Weiterhin wurden die Helfer unter anderem zu einem schweren Verkehrsunfall mit Toten und Beteiligung eines BRK-Rettungswagens in Seefeld gerufen. "Solche Einsätze", so Grasl, "belasten natürlich auch erfahrene Retter in besonderem Maße, wenn Personen aus dem Bekannten- oder Freundeskreis beteilgt sind."

Aufgrund ihrer weit über die Landkreisgrenze bekannten Einsatzfähigkeit werden die ehrenamtlichen Retter auch überregional eingesetzt. So waren sie eine der ersteintrffenden Einheiten bei einem Zugunglück im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen oder bei einem Altenheimbrand in Geretsried eingesetzt.

Als Einsatzorte wurden überwiegend Notfälle im Stadtgebiet und den umliegenden Gemeinden von Starnberg angefahren. Aber auch in Geretsried, Icking, Wolfratshausen oder Wörthsee kamen die Starnberger Retter teilweise mehrfach zum Einsatz.

Damit sie für die realen Einsätze gerüstet sind, werden von den BRKlern auch Übungen und Ausbildungsstunden in hohem Maße erbracht. So war der 1. Sanitätszug der Starnberger Bereitschaft mehrfach bei Einsatzübungen an der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried, im gesamten Landkreis und auch in den Nachbarlandkreisen laufend in Trainings und Vorführungen eingebunden. Dabei werden Großeinsätze wie ein vom Luftfahrtbundesamt angenommener Flugzeugabsturz in Oberpfaffenhofen genauso beübt, wie z.B. zusammen mit DLRG und Wasserwacht die spezielle Rettung von Ertrinkungspatienten oder die optimale Versorgung eines Säuglings. Auch findet alle zwei Wochen Mittwochs ein Dienstabend statt, an dem die Helfer fortgebildet werden.

Von großer Bedeutung, so Grasl, war auch der in 2009 realisierte Ersatz von drei Kommandowagen, wovon einer in Starnberg stationiert ist. Diese Fahrzeuge werden landkreisweit rund umd die Uhr von ehrenamtlichen Einsatzleitern besetzt und sind zur Koordination von Einsätzen nötig. Sie werden auch regelmäßig bei der Erstversorgung von Verletzten eingesetzt, wenn sich der Einsatzleiter in der Nähe eines Rettungsdiensteinsatzes befindet. Aus Kostengründen sind diese Fahrzeuge derzeit jedoch lediglich geleast und Grasl hofft, dass es den Bereitschaften in absehbarer Zeit möglich wird, langfristig geeignete Fahrzeuge zur Verfügung zu haben.

Ein weiteres Anliegen des Chefs der Starnberger BRK-Bereitschaft ist es, die Problematik der Unterbringung der vielen aktiven Ehrenamtlichen in Starnberg zu lösen. Denn die derzeit zur Verfügung stehenden Liegenschaften in der Kaiser-Wilhelm-Straße in Starnberg sind sehr stark sanierungsbedürftig und genügen in viererlei Hinsicht nicht mehr den Anforderungen. Auch die Unterbringung des für Großschadensfälle vorgehaltenen "Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-San50)" ist ein Thema, was es kurzfristig zu lösen gilt.

In ihren Ansprachen betonten die Vertreter des Verbandes und der Politik, wie wichtig ehrenamtliches Engagement gerade auch in der heutigen Zeit ist und dass die ehrenamtlichen BRKler auf ihre Unterstützung zählen können.

BRK-Vorsitzender Michael Kuffer dankte in seiner Rede den engagierten Kameraden für ihren unermüdlichen Einsatz genauso herzlich, wie der stellvertretende Landrat Albert Luppart und Starnbergs 2. Bürgermeister Ludwig Jägerhuber. Auch die weiteren Vertreter von Behörden, der befreundeten Hilfsorganisationen, des THW und der Feuerwehr zeigten durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zu den ehrenamtlichen BRKlern, mit denen sie tagtäglich vertrauensvoll und professionell zusammenarbeiten.

Für ihren langjährigen Einsatz für das BRK und die Bevölkerung wurden einige Helfer ausgezeichnet.

Für 45 Jahre Mitgliedschaft: Gerhard Werner

Für 30 Jahre Mitgliedschaft: Dr. Robert Netter

Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Stefan Resch und Markus Finger

Für 20 Jahre Mitgliedschaft: Walter Kohlenz, Roland Schwankhart, Jürgen Temmler und Thilo Volmerg

Für 15 Jahre Mitgliedschaft: Marcus Abenthum und Jörg Rönnau

Für 10 Jahre Mitgliedschaft: Sven Schicke

Für 5 Jahre Mitgliedschaft: Dr. med. Stefan Watzek, Sven Vermehren, Wolfgang Jachnik, Michael Blau und Peter Grunewald

BRK-Bereitschaft Starnberg | Bei uns veröffentlicht am 22.03.2010


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